Schlagwort: SZ
Theater: „Empathie ist erlernbar“
Als Wilfried Schulz vor zehn Jahren die Intendanz des Düsseldorfer Schauspielhauses übernahm, setzte ihm die Stadt ohne Vorwarnung eine Großbaustelle vor die Nase. Ein Abschiedsgespräch…
Debatte: Wir werden uns noch wundern
Der miserable Umgang der Münchner Politik mit der Kammerspiel-Intendantin Barbara Mundel passt in eine Zeit hohler Worte und Bekenntnisse. Wenn es ernst wird, sind Menschen…
Georg-Büchner-Preis: Die Schatzgräberin der deutschen Literatur
Ihre schmalen, komischen historischen Romane galten die längste Zeit als Geheimtipp: Jetzt bekommt Christine Wunnicke den Georg-Büchner-Preis. Eine Entscheidung für ein wundersam unegomanisches Erzählen. Quelle:…
Staatsbesuche: Nimm das, mein Freund
Präsident Erdoğan verschenkte Revolver an seine Nato-Gäste, und viele wundern sich. Dabei muss eine kleine Handfeuerwaffe in der Geschichte der Staatspräsente noch als Glücksfall gelten….
Literatur: Christine Wunnicke erhält Georg-Büchner-Preis
Der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung zufolge geht der Georg-Büchner-Preis in diesem Jahr an Christine Wunnicke. Die Auszeichnung ist mit 50 000 Euro dotiert,…
Games: Macht Sortieren glücklich?
Im Computerspiel „Librarian“ räumt man 3000 Bücher in Regale, in der eben eingeweihten Umberto-Eco-Bibliothek in Bologna sind die Werke nach der sehr eigenwilligen Stellart des…
Klassik: Bild dir eine Oper
Deutschlands größtes Boulevard-Blatt streamt jetzt Klassik, Springer-Vorstand Mathias Döpfner erklärt das so: Oper und „Bild“ seien sich ziemlich ähnlich. Damit hat er recht – teils…
USA: Wir sind noch auf dem Weg
Die Smithsonian Institution verwaltet das Museumserbe der USA, untersteht aber nicht dem Präsidenten. Das macht Donald Trump wütend. Mit der Ausstellung „American Aspirations“ verteidigen die…
Kino: Huch, hoppla, die Liebe
„Virginia Woolf’s Night & Day“ strickt aus Woolfs Romanvorlage die Emanzipationsgeschichte einer jungen Frau. Das ist mal leichtfüßig, dann wieder tapsig. Quelle: SZ Diese Beiträge…
Comedy: Diese Bitch ist ein Genie
Ali Wong gehört zu den größten Comedy-Stars auf Netflix – und zu den lustigsten Erzählerinnen, wenn es um die Abgründe eines Frauenlebens geht. Warum, das…
Theater: Wer soll dieses Theater leiten?
Die Münchner Kammerspiele suchen einen neuen Chef. Doch die Stadt drückt sich um klare Worte, Intendantin Barbara Mundel fühlt sich übergangen. Zum Ende einer nicht…
Pop: Lass die Gänseblümchen sprießen
Blumige Mordmetaphern, der Flow eines quirligen Jazz-Trompeters: Wer in diesem Jahr nur einen neuen Lieblingsrapper entdecken möchte, sollte sicherstellen, dass es sich um Prof handelt….
Juden-Verfolgung in der NS-Zeit: Wenn der Galgen vor der Haustür steht
Erst soll er zum Schein erhängt werden, dann wird er nach Buchenwald deportiert und ermordet: die Geschichte von Hausmeister Leopold Goldlust aus der Münchner Herzog-Max-Straße….
Aufrüstung: Live bis zum Einschlag
Aktuelle Kriegsdrohnen filmen ihre Ziele und Opfer im Anflug. Wie diese allgegenwärtigen Bilder aus der Ukraine unsere Sicht des Krieges verändern – und bereits die…
Musik: Heino klagt gegen AfD-Werbung
„Am Sonntag würde Heino Felix wählen“: Mit diesem Spruch hatte ein AfD-Politiker aus Brandenburg für sich geworben. Dem Musiker passt das nicht – er will…
Kino: Wir werden uns einiges zu verzeihen haben
Eva Trobisch gehört spätestens mit „Etwas ganz Besonderes“ zur Spitze der deutschen Autorenfilmer. Sie meißelt darin eine fein beobachtete Thüringer Familiengeschichte aus den Ost-Klischees. Quelle:…
Debatte: Die Traumfabrik
Kings of Pop: Hedgefonds-Milliardäre und Großinvestoren bespielen heute oft eigene Kanäle auf Youtube, Substack oder X. Was kann man dort von ihnen lernen? Quelle: SZ…
Kaffee: Konzentrieren ist auch keine Lösung
Der Hype um Kaffeekonzentrat ist Symptom eines bedenklichen Zeitgeists: Alles soll reduziert und verdichtet werden – Geschichten, Ideen, Menschenkörper. Was dabei verloren geht. Quelle: SZ…
Debatte: Nur einen Tag Ruhe, bitte
Attestpflicht ab dem ersten Tag? Wie sich diese Wunschreform der CDU in der Realität einer Migränepatientin anfühlt. Quelle: SZ Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren…
Nachruf auf Moritz de Hadeln: „Ich bin Kettenraucher, trinke Whisky und liebe meine Arbeit“
Moritz de Hadeln war über zwanzig wilde Jahre Chef der Berlinale, leitete außerdem die Filmfestivals in Locarno und Venedig. Jetzt ist er im Alter von…
Berlin: Wohnungen statt Nazibunker?
In Berlin sollen die letzten Reste der Luftschutzkeller unter Hitlers Neuer Reichskanzlei einem Wohnbau weichen. Dagegen regt sich nun Widerstand – aus ein paar nachvollziehbaren…






















