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Meinung PC-Spiel

Warum die Sims-Verfilmung eine sehr gute Idee ist

Feuilleton-Redakteurin
Alles lustig, solange die Leiter noch da ist Alles lustig, solange die Leiter noch da ist
Alles lustig, solange die Leiter noch da ist
Quelle: Electronic Arts
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Millennials erinnern sich: Durchzockte Tage und Nächte, um sich endlich den Anbau für seine Sim-Familie leisten zu können. Nun soll das beliebte Computerspiel von Hollywood verfilmt werden. Das ist der logische nächste Schritt nach „Barbie“.

Die einen fanden es pervers: „Da spielt man leben, anstatt es zu tun!“ Die anderen verbrachten Tage und Nächte damit: Das im Jahr 2000 erfundene Computerspiel „Die Sims“ soll laut Berichten von „Hollywood Reporter“ und „Variety“ verfilmt werden. Produziert von Margot Robbies Firma, die bereits „Barbie“ machte. Wie das aussehen soll, ob animiert oder mit realen Schauspielern, ist unklar.

Guten Filmstoff bieten „Die Sims“ allemal. Schließlich ist es ein Spiel, bei dem der Mensch vor dem Bildschirm zu Gott wird. Er entscheidet über das Schicksal Einzelner und gestaltet seine Gesellschaft. Die Idee ist simpel: Spieler können sich eine Figur erstellen, Kleidung und Haarfarbe aussuchen und ihr dann mit einem Startbudget ein Leben aufbauen – so die Grundversion, es gibt tausende Erweiterungen. Dann heißt es Job suchen, Beziehungen aufbauen und an beidem arbeiten. Der Spieler kann zwischen Häusern wechseln und verschiedene Sims anleiten. Ein wirkliches Ziel gibt es nicht, es geht nur um ein unterhaltendes Leben. Mal durch kontrollierte Ordnung, mal durch kontrolliertes Chaos.

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Es zeigen sich die menschlichen Dilemmata. Will man sich den Erfolg seines Sims erarbeiten – oder betrügen und sich mit dem Code „Rosebud“ ein schnelles Vermögen erklicken? Ist man ein liebender oder ein grausamer Gott? Der Spieler kann seinem Sim in Beziehungen und Karriere helfen. Oder er baut ihm einen Pool, lässt ihn schwimmen, drückt auf Pause und lässt die Leiter verschwinden. Der Sim kann auch eingemauert oder am Herd den Flammen geopfert werden (das hat die Verfasserin dieser Zeilen zumindest von Freunden gehört). Viele Sims-Häuser haben einen Friedhof im Garten. Gräber für die Pixelreste alter Spielfiguren und die Illusion des guten Menschen.

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„Die Sims“ beschreiben den Übergang von Barbie-Kindheit ins Erwachsenwerden und das Entdecken eigener Abgründe. Nach dem Traumhaus kommt die Option auf den Alptraum. Und er hat seinen Reiz. Wer die Grausamkeiten der Welt nicht versteht, könnte hier eine Antwort finden: Vielleicht ist Gott einfach ein launischer Teenager. Eine Geschichte für Hollywood.

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